Ausflug in den Hippopark

14Feb2014

Hallo ihr Lieben,

Wie versprochen meine Fortsetzung des letzten Eintrages.

Nach Weihnachten hatten wir noch viel Zeit in Jirapa, da wir erst Anfang Januar zurück nach Wenchi gereist sind.
Also haben wir uns überlegt, einen Ausflug zu machen. Im Norden Ghanas, drei Stunden entfernt von Jirapa, gibt es einen Hippopark, in dem man Nilpferde in ihrem natürlichen Lebensraum sehen kann. Der Ort heißt Wenchiau und von da aus ist es noch ungefähr eine Stunde bis zu den Hippos.
Wir sind also morgens zu zwölft losgefahren und gegen Mittag in Wenchiau angekommen.
Dort haben wir uns mit Verpflegung für die Nacht eingedeckt und dann wurden wir mit einem Bus zu unserem Schlafplatz gefahren, 4 Zimmer für uns alle.
Es war ein schöner Ort, ruhig und direkt in der Natur ohne fließendes Wasser.

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Das weiße im Hintergrund war unser Häuschen. Drumherum nur unberührte Natur

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Zum Mittag und Abendessen gab es Nudeln :)

Nach dem Mittagessen ging es dann los.
Wir haben die Flussfahrt gebucht, also sind immer 4 Leute in ein Kanu eingestiegen und wurden über den Fluss gepaddelt.

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Wir Freiwilligen kurz vor der Fahrt

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Die Kanus

Die Atmosphäre war wunderschön, ganz ruhig und weit und breit kein Mensch außer uns und unserem Guide.

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Leider hat man von den Hippos nur die Ohren und die Schnauze gesehen, sie sind nicht ganz aus dem Wasser gekommen. Aber auch so hat sich die Flussfahrt gelohnt :)

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Vera und ich im Kanu

Nach der Flussfahrt sind wir wieder zu unserem Schlafplatz gelaufen, haben gegessen, Spiele gespielt und früh ins Bett gegangen, da wir uns vorgenommen hatten, vor unserer Heimreise den Sonnenaufgang um ca. Halb 7 anzuschauen, weil alles so romantisch und idyllisch war in diesem kleinen Ort.

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Es war wirklich schön. Nicht unbedingt wegen der Hippos, die man ja nicht so richtig gesehen hat, sondern wegen dem schönen Ort, der Fahrt auf dem Fluss und dem Sonnenaufgang in der Natur.

Soviel zu meinen Erlebnissen im Dezember mit den anderen. :)
Anfang Januar sind wir wieder zurück nach Wenchi gefahren und die ersten großen Ferien waren vorbei.
Ganz liebe und warme Grüße zu euch nach Deutschland!

Beerdigung in Bawku und Weihnachten in Jirapa

14Feb2014

Hallo, hier bin ich wieder. Ich muss ja immer noch ganz schön viel nachholen mit erzählen ;)
Also jetzt kommt erstmal ein Eintrag über den Rest des Dezembers, eine Beerdigung, Weihnachten und der Besuch eines Hippoparks :)

Unsere Ferien gingen direkt nach der Weihnachtsfeier mit den Kindern los, da wir zu einer Beerdigung eingeladen waren. Die Urgroßmutter unserer Gastbrüder ist gestorben, sodass die ganze Familie zu der Beerdigung in Bawku im Nordosten Ghanas gereist ist.

Ich bin von Jirapa (Nordwesten) aus gefahren, weil ich die Freiwilligen dort für ein paar Tage besuchen wollte.

Uns wurde gesagt, um 4 Uhr morgens ginge die Fahrt los.
Die pünktlichen, naiven Deutschen sind natürlich um halb vier und todmüde aufgestanden und waren um vier Uhr abreisebereit.
Die restliche Familie hat noch geschlafen, und das bis 7 Uhr.

Nach dieser kleinen Verzögerung ging es los. Die Strecke an sich war wirklich eine Erfahrung, es dauerte insgesamt ca 12 Stunden und es gab keine richtige Straße, sondern nur staubigen Boden.
Wir wurden also ordentlich durchgeschüttelt und sahen am Ende aus, als hätten wir uns in dem Boden gewälzt :D

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Die Straße
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Unser vollgepacktes Auto. Irgendwo unter der Plane war auch eine lebendige Ziege, die als Geschenk mitgebracht wurde

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Unsere Gastbrüder. Ephraim (bei dem ich wohne), Jeff, Joe (der Fahrer der Familie) und Jesse. Jeff und Jesse wohnen noch bei ihrem Vater in Jirapa :)

Voller Staub und müde sind wir also angekommen im Haus der Großmutter unserer Gastbrüder, die uns für eine Woche (die Dauer der Beerdigung) beherbergt hat.

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Das Wohnzimmer des Hauses

Beerdigungen werden hier ganz anders gefeiert als in Deutschland. Man trägt rot und schwarz, nur die Familie trägt einen Stoff, den sich jemand, der der Verstorbenen nahestand, ausgesucht hat, meistens in schwarz-weiß.
Die Zeremonie dauert ein bis drei Tage, in denen am Anfang Trauerreden gehalten werden, nach kurzer Zeit aber eher gefeiert wird, um nicht den Tod zu betrauern, sondern das vergangene Leben der Toten zu feiern.
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Wir Freiwilligen, die ja auch zur Familie gehören, in unseren schwarz-weißen Kleidern :)

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Es wird getanzt, gelacht und gesungen.

Wir waren insgesamt 5 Tage in dem Dorf der Großmutter, und da wir außer der Beerdigung nicht viel zu tun hatten, waren wir eigentlich ganz froh als wir Mitte Dezember wieder nach Jirapa gereist sind, um dort Weihnachten zu feiern.

In Weihnachtsstimmung zu kommen war etwas schwierig bei 30 Grad und ohne Tannenbaum und überhaupt weihnachtlich geschmückte Räume und Häuser, aber ich und die anderen Freiwilligen haben das beste daraus gemacht.

Wir haben Stockbrot gemacht, Pancakes bekommen und Erdnusskekse gebacken, für die man einfach gestampfte Erdnüsse mit viiiiel heißem, geschmolzenem Zucker umhüllt. Unser Festessen hatten wir also schonmal ;)

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Am 24. Dezember der Tisch draußen, den wir weihnachtlich geschmückt haben Dank Paketen aus Deutschland :)

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Das Lagerfeuer fürs Stockbrot

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Mit Kerzen, Weihnachtstee und Weihnachtsliedern haben wir den 25. Dezember gefeiert, der in Ghana unser Heiligabend ist.
Wir haben unserer Gastmutter Einen kitschigen Geschenkkorb geschenkt und unserem Gastvater eine lila Krawatte, denn die Menschen hier lieben Glitzer, knallige Farben und Kitsch.

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Beim auspacken. Die beiden haben sich gefreut :)

Das war mein Weihnachten in Ghana. Wie in Deutschland war es zwar nicht, und da die Ghanaer es normalerweise nicht groß feiern war es auch nicht besonders ghanaisch, aber es waren trotzdem Schöne Tage mit den anderen Freiwilligen unserer Organisation.

Von dem Hippopark erzähle ich im nächsten Eintrag, da es jetzt erstmal wieder ewig dauern wird diesen Eintrag mit den Fotos hochzuladen ;)

Also bis bald :)

Weihnachtsfeier mit den Kindern

21Jan2014

Hallo, da bin ich wieder :)
In diesem Eintrag geht es erstmal um das Weihnachten, das Maria und ich (zwei Wochen zu früh) mit unseren Kindern "vorgefeiert" haben. Wir waren über die Ferien nämlich nicht in Wenchi und hatten deshalb schon Anfang Dezember unseren Abschied von den kleinen.
Wir haben alle Kinder aus dem Programm in unseren Garten eingeladen und vorher alles vorbereitet.
Dazu gehörte, einen unserer zahlreichen Bäume mit jeweils einem Süßigkeitenbeutel für jedes Kind zu behängen und Äste für ein Lagerfeuer zu sammeln, um Stockbrot mit unseren Kindern zu machen.

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Das sind Maria und ich beim Stockbrot machen :)

Nach und nach trudelten ca 30 Kinder ein, mehr als wir erwartet hatten, aber natürlich lockt eine Weihnachtsfeier sie mehr an als 2 Stunden Extra Classes nach 7 oder 8 Stunden Schule. Gott sei Dank hatten wir noch ein paar Süßigkeiten übrig, sodass alle Kinder etwas bekommen haben.
Die haben sich total gefreut, über ein paar Bonbons und Kaugummis! Es ist immer wieder beeindruckend wie leicht man die Kinder hier glücklich machen kann.

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Auch das Stockbrot war ein voller Erfolg. Wir hatten etwas Angst dass es niemandem schmeckt, aber alle haben sich gefreut, hatten Spaß am Lagerfeuer und es wurde auch alles aufgegessen :)
Also alles in allem ein sehr gelungener Abschied.

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Für die Kinder war es etwas ganz Besonderes. Zu Hause wird Weihnachten bei Ihnen nicht groß gefeiert, es gibt etwas Gutes zu essen (oft fried Reis mit Hähnchen) und in den seltensten Fällen Geschenke, weil sich das die Familien einfach nicht leisten können. Etwas wie Weihnachten unter einem Tannenbaum, mit vielen Geschenken und ständig Leckereien zwischendurch kennt man hier nicht.
Deshalb wende ich mich in diesem Blogeintrag an euch:
Wir würden den Kindern gern öfter besondere Tage bescheren, Ihnen Belohnungen geben wenn sie besonders gut in den Exams abgeschnitten haben und ihnen zum Geburtstag etwas schenken.
Heute zum Beispiel hatten Alhasoun und Rita Geburtstag, und wir haben mit den anderen für sie gesungen und Alhasoun einen Ball und Rita ein paar Buntstifte geschenkt. Das ist nichts Großes, der Ball kostet hier umgerechnet vielleicht zwei Euro, aber Rita und Alhasoun haben sich sehr gefreut.
Alhasoun ist der geborene Fußballspieler und muss sich jetzt zum üben nicht mehr auf die Tage beschränken, an denen wir extra Classes haben, sondern kann seinen eigenen Ball mit nach Hause nehmen.

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Weil es insgesamt ca 40 Kinder im Programm sind, können Maria und ich das nicht alleine von unserem Taschengeld finanzieren.
Wir würden uns deshalb sehr über kleine Spenden aus Deutschland freuen, die uns ermöglichen, den Kindern aus unserem Programm Schöne Erlebnisse zu bescheren wie sie bei Kindern in Deutschland ganz normal sind.

Kopfzerbrechen bereiten uns außerdem drei Geschwister. Esther, Mercy und Paul Leben in einem kleinen Dorf weit entfernt von der Stadt und somit auch von der Schule. Im November war es uns möglich, ihnen durch den Kauf zweier Fahrräder den Schulweg zu erleichtern.
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Das sind Esther, Mercy, Paul und Philliper

Mir persönlich ist es an dieser Stelle wichtig zu erwähnen, wie gut Esther, trotz Schulweg und Farmarbeit, in der Schule ist. Sie hat gute Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft. Seit dem Beginn dieses Schuljahres ist es deren Großmutter nicht mehr möglich, Geld für Mittagessen in der Schule ( 60 Pesawas = ca. 20 cent) aufzubringen.
Somit nehmen die drei täglich eine Mahlzeit zu sich, Abendessen.
Ich weiß, ihr, die diesen Eintrag lest, habt das Geld nicht locker zur Verfügung. Die Rede ist also nicht von großen Spenden sondern von kleinen Beträgen die von Herzen kommen.
Bitte denkt darüber nach und entscheidet selbst, ob und zu Wie viel ihr zu spenden bereit wärt oder vielleicht diese Nachricht an Leute weiterzugeben, von denen ihr glaubt dass sie gerne helfen würden.
Wenn ihr euch eine Spende vorstellen könnt, schreibt mir bitte einfach eine Mail an maribu.94@gmail.com.
Vielen Dank und sonnige Grüße aus Ghana :)

Ausflug in den Affenpark :)

19Jan2014

So hier kommt der zweite Teil meines Eintrages. Es ist etwas schwierig längere Sachen zu posten, vor allem wenn Fotos dabei sind. Deshalb kommt alles small small, wie man hier sagen würde ;)
Dieser Eintrag ist über unsere Freizeit. Es ist hier manchmal etwas schwer, die ganze Freizeit auszufüllen, da es keine Sportclubs oder ähnliches gibt, keine Cafés, Schwimmbäder, Kinos.. Deshalb ist es toll, wenn man mal einen Ausflug machen kann.
Ein Highlight im November war der Besuch in einem Affenpark.
An einem Montag, unserem freien Tag, haben Maria, Jonas, Anne und ich uns unseren Gastvater Ephraim geschnappt und sind ca 1 1/2 Stunden nach Buabeng Fiema gefahren. Dort wurden wir von einem Guide in Empfang genommen und nachdem wir uns ein bisschen Brot und Bananen besorgt haben ging es los.
Wir sind durch einen dichten, grünen Wald gewandert und von allen Seiten haben wir die Affen beobachtet und diese uns natürlich auch.
In dem Park gibt es zwei Sorten Affen, die Mona-Meerkatzen und die Weißbart-Stummelaffen. Die Affen waren zuckersüß! Die Mona Affen waren ziemlich zutraulich und haben sich von uns anfassen lassen, wenn auch nur, um an das Brot und die Bananen zu kommen ;)

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Am Ende des Pfades, den wir entlang gegangen sind, war ein Affen Friedhof. Die Idee find ich irgendwie niedlich, jeder Affe bekommt sein eigenes Grab und es gibt eine Beerdigungszeremonie.
Außer den Affen gibt es einen hohlen Baum im Park, in den man reinklettern kann. Maria und ich waren natürlich sofort unterwegs nach oben ;) der Baum war perfekt zum Klettern und vor allem die Aussicht von oben auf den Park war wirklich schön.

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Das Tolle an Wenchi im Vergleich zu den Städten im Norden, wo ja auch ein paar Projekte meiner Organisation sind, ist dass es zentraler ist und man deshalb einfacher Sachen Unternehmen kann, wie zum Beispiel den Ausflug zum Affenpark. Wir haben auch die Kintampo Wasserfälle in der Nähe (dazu in einem anderen Eintrag) und die großen und wichtigen Städte Techiman und Sunyani, die wir manchmal zum schwimmen besuchen.
Manchmal fahren wir montags nach Techiman in einen Swimmingpool in einem Hotel. So etwas wie Freibäder gibt es hier nämlich nicht und dass wir einen Swimmingpool eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt (für die Leute hier ist das nebenan) haben ist schon großes Glück :)
Dort haben wir uns mit der Hotel - Crew angefreundet, weil das die einzigen außer uns am Pool sind, da viele Ghanaer nicht schwimmen können. Sogar der offizielle Poolboy weiß nicht wie das geht und leider war es für uns ziemlich schwer es auf englisch zu erklären :D aber ein bisschen rumplanschen ging natürlich trotzdem :)

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Ansonsten gehen wir in unserer Freizeit in die Stadt oder auf den Markt wo es tolle ghanaische Stoffe gibt.
Ein traditionelles Kleid für den Gottesdienst habe ich mir schon schneidern lassen :)

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November

11Jan2014

Hallo an alle,
Erstmal: sorry dass es so lang gedauert hat! Dafür folgt jetzt ein laaanger Eintrag über alles was so passiert ist, Erstmal im November ;)
Und ich hoffe ihr hattet alle Schöne Weihnachten und Silvester, wie wir das in Ghana gefeiert haben erzähle ich natürlich auch noch :)
Im November hat sich endlich etwas an unserer Wohnsituation getan. Anne und Jonas sind ausgezogen, sodass Maria und ich jetzt ein Zimmer zu zweit haben :)

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Ist gerade ein wenig unordentlich, aber wir wollen ja authentisch bleiben. Sehr gemütlich jedenfalls :)
Außerdem hab ich laut meiner Gastfamilie endlich "The real Ghana"  kennengelernt: dafür muss man nämlich Malaria erlebt haben.
Aber entgegen der Vermutung in Deutschland war die Krankheit eher harmlos, ich lag drei Tage im Bett und hatte immer mal wieder Fieber, was bei den Temperaturen hier wirklich blöd ist... Aber ansonsten ist Malaria nicht schlimmer als eine Grippe in Deutschland (natürlich nur wenn man die nötigen Medikamente bekommt). Die hat mir unsere persönliche Nurse, Cyracus, Freund der Familie, ganz selbstverständlich besorgt :)

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Das ist Cyracus, zusammen mit Teddy. Teddy ist im Oktober zu unserer Familie dazugestoßen, weil Maria und ich uns so sehr Einen kleinen Hund gewünscht haben :) aber mittlerweile ist er gar nicht mehr so klein ;)

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Das ist natürlich noch nicht alles! Der Rest kommt, diesmal wirklich, bald :)
Liebe Grüße aus Ghana :)

Unser Projekt

10Nov2013

Hallöchen, da bin ich nach einem Monat auch mal wieder und berichte über unsere Arbeit hier in Wenchi.
Bis ich da mal durchgestiegen bin hat es aber auch mindestens einen Monat gedauert! ;)
Ich arbeite zusammen mit einer anderen Freiwilligen, Maria.

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Das sind wir in einem Klassenzimmer für unsere Extra Classes in Wenchi (Maria ist die direkt neben mir).

Wir arbeiten  zwei verschiedenen Gruppen, eine direkt in Wenchi und die andere in einem Dorf in der Nähe, Koase. Die Arbeit ist aber die gleiche.
Insgesamt sind wir verantwortlich für 42 Kinder, die in unser Projekt aufgenommen wurden, weil ihre Familien sich ihren Schulbesuch nicht leisten können. Das liegt daran, dass oft nur noch ein Elternteil am Leben ist. Manche sogenannten Doppelwaisen, wo beide Eltern gestorben sind, leben bei ihren näheren Verwandten, oft bei den Großeltern.
Unsere Organisation in Ghana, Firm Lifeline Ministries, bezahlt Ihnen also alles, was sie für den Schulbesuch benötigen, sei es die Uniform, die Schulbücher und  einfach Stifte. Auch wenn in Ghana viel Wert auf Bildung gelegt wird und deshalb 2004 die Schulgebühren abgeschafft wurden, sind einige Dinge wie die Uniform oder die Teilnahme an den schulinternen Extra Classes (die Pflicht sind) nämlich mit gewissen Kosten verbunden.
Maria und ich kümmern uns darum, dass jedes Kind die benötigten Dinge auch bekommt. Wir fahren in die verschiedenen Schulen und besuchen dort die Kinder, um in Erfahrung zu bringen was sie brauchen. Die meisten benötigen fast die komplette Ausstattung, dazu gehören Schuhe, Socken, Uniform und natürlich viele verschiedene Bücher und Schreibmaterial. Und dazu kommen dann noch die Gebühren für Extra Classes oder Exam Fees (Examensgebühren). Für jedes Kind kommt also eine ordentliche Summe zusammen.
Bei den Schulbesuchen überprüfen wir auch, ob die Kinder regelmäßig zur Schule gehen und sprechen mit dem Klassenlehrer darüber, wie sich das Kind verhält, welche Leistungen es erzielt und ob es Probleme zu Hause hat. In dem Fall würden wir es zu Hause besuchen und mit den Eltern oder dem Vormund sprechen. So einen Termin auszumachen dauert hier aber immer ein Weilchen, sodass wir mit den Hausbesuchen noch gar nicht angefangen haben. Ich bin aber schon sehr gespannt, weil viele der "älteren Generation" kein Englisch sprechen und Maria und ich kein Twi (die lokale Sprache in unserer Region) können. Aber für den Anfang wird unser Pastor mitkommen und auch etwas übersetzen ;)
Außerdem benötigt jedes Kind eine Krankenversicherung. Deshalb sind Maria und ich gerade dabei, die Krankenversicherungskarten einzusammeln und beim Health Insurance Center zu erneuern. Das kostet für ein Jahr 4 Cedi, also ungefähr 1,60 € pro Kind und deckt die häufigsten Krankheiten, wie z. B. Malaria ab.
Eine weitere Aufgabe sind die kostenlosen Extra Classes unseres Programms, die viermal die Woche nachmittags stattfinden und für die Kinder (außer in bestimmten Fällen) verpflichtend sind. Zweimal dir Woche sind wir in Wenchi und zweimal in Koase.
Dort haben wir drei Lehrer, damit die Kinder nach ihren jeweiligen Klassenstufen unterrichtet werden können: es gibt Lower Primary (Klasse 1-3), Upper Primary (Klasse 4-6) und Junior High (Klasse 7-9).
Maria und ich sind dabei um den Kindern bei den Aufgaben zu helfen. Die Schwierigkeit für uns besteht wieder darin, dass viele der jüngeren Kinder Twi sprechen und kein Englisch verstehen. Für solche Fälle versuchen wir uns von den Kindern Twi beibringen zu lassen, was natürlich seine Zeit braucht ;)
Die Extra Classes sind meistens eine relativ lockere Veranstaltung, die Lehrer lachen mit den Kindern und es wird zwischendurch auch mal Fußball oder Springseil springen gespielt.

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Das z. B. ist Maria beim Tafel bekritzeln (in Wenchi). ;) Manchmal spielen wir Galgenraten oder Tic Tac Toe, vor allem wenn nicht alle Lehrer da sind (was öfters passiert). Pünktlichkeit und auch überhaupt Anwesenheit sind hier viel weniger wichtig als in Deutschland, womit ich mich aber ganz gut anfreunden kann ;)
Unsere Woche endet dann mit dem Samstag, an dem wir Vormittags mit der Gruppe in Wenchi spielen und nachmittags in Koase.
Sonntag und Montag haben wir unsere (nach der "harten" Arbeit total verdienten) freien Tage, an denen wir resten oder montags manchmal Ausflüge machen. Aber dazu später mehr :)

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Das bin ich mit Gifty aus Wenchi :)
Sie hat immer viel Spaß daran Maria und mir die Haare zu flechten, weil sie so blond und anders sind. Deshalb gehen wir jedes Mal mit einer anderen Frisur nach Hause :)
Fotos von Koase habe ich gerade nicht, aber da kommen sicher auch noch ein paar.

Das war's auch schon wieder, der nächste Eintrag wird sicher nicht so lang auf sich warten lassen!

Liebe Grüße an das kalte Deutschland ;)

Endlich in Wenchi!

03Okt2013

Wie der Titel schon sagt haben wir es nach 3 Wochen seminar und chillen endlich nach wenchi geschafft, wo ich das ganze nächste Jahr leben werde. Entgegen meiner etwas pessimistischen Vermutung sind wir sogar schon letzten Mittwoch hiergewesen.
Nach frühem aufstehen (und dann ewigem warten wegen der grundsätzlichen unpünktlichkeit unserer Gastfamilie) und einer 7 stündigen Fahrt ohne Wasser und Essen sind wurden wir nachmittags von Ephraim, seiner Frau Emilia und deren Schwester lina begrüßt. Außerdem lebt hier noch der kleine Gabriel und ein Hausmädchen namens Cinthia.

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Wir, das sind Jonas, Maria, Anne und ich. Wir drei Mädchen schlafen zu dritt in einem Zimmer.

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Das kam uns erst ziemlich eng vor, aber wir haben uns eigentlich schon daran gewöhnt und wenn wir etwas Freiraum brauchen, können wir in den schönen und ziemlich großen Garten gehen. Wenchi ist sehr grün und es gibt viele Früchte, weil es hier südlicher ist als in jirapa und es deshalb zwei Regenzeiten gibt. Wir haben im Garten mehrere Orangenbäume, einen kokosnuss-, einen Bananen- und einen Mangobaum, außerdem einen mit undefinierbaren Früchten, die laut Ephraim apfelähnlich schmecken :)
Verhungern werden wir hier also auf keinen Fall ;)

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Ich hab den mal aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert :)

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Nach dieser woche kann ich sagen, dass es sehr entspannt ist mit der Familie zusammenzuleben. Wir essen immer getrennt von den anderen, weil nur 4 Leute an den Esstisch passen, aber auch sonst ist es normal hier in Ghana, dass man nicht mit der Familie zusammen isst, sondern einfach immer, wenn man Hunger hat, und meistens vorm Fernseher ;)

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Weil Ephraim oft unterwegs ist und Emilia mit ihrem Sohn Gabriel meistens im Zimmer ist, unternehmen wir viel mit Lina, die sehr nett ist und uns Wenchi zeigt. Heute gehen wir zum Beispiel auf den Wochenmarkt :)
Außerdem versuchen wir manchmal uns den kleinen Gabriel zu schnappen, das ist wirklich das entspannteste Baby das ich kenne. Ich habe ihn bisher vielleicht ein einziges mal schreien hören :)
So das war's jetzt erstmal zu Wenchi und zu der Familie hier.
Liebe grüße an euch alle und bis bald!
Eure Marieke

Eingewöhnung in Jirapa

20Sept2013

So da bin ich wieder, immer noch aus jirapa :) wir bleiben wohl noch ein weilchen hier, bis wir unsere reisepässe haben; ich tippe darauf, dass wir frühestens am montag in einer woche nach wenchi losfahren ;)

der eintrag ist vielleicht etwas ungeordnet, aber ich versuche halbwegs der reihe nach zu erzählen ;)

am freitag kam daniel frau elisabeth, die wir mama nennen (das macht jeder aus jirapa, weil sie die frau des pastors und somit die mutter der kirche ist oder so), die uns sehr nett begrüßt hat und uns immer wieder sagt, dass wir wie ihre söhne und töchter sind und dass sie sich so auch um uns kümmern wird. Die leute hier sind wirklich gastfreundlich und nehmen uns ganz selbstverständlich auf :)

unser seminar ist seit mittwoch vorbei, bis dahin hatten wir jeden tag eine einheit vom frühstück bis zum mittagessen. Es war zwar ganz interessant, aber da immer nur einer (meistens daniel) vorne stand und geredet hat, wir also wirklich nur zuhören mussten, war es auf dauer auch immer etwas ermüdend...

am letzten tag des seminars haben wir unsere mentoren kennengelernt, aus jedem projekt ist jemand nach jirapa gekommen. Auch der älteste sohn des pastors, ephraim, bei dem ich in wenchi wohnen werde, ist für den tag gekommen, mit seiner frau und seinem sohn gabriel. Der ist erst drei monate alt und zuckersüß! Zu meinem projekt habe ich aber immer noch nicht wirklich etwas erfahren, außer dass ich field coordinator und somit für die gruppentreffen der mitarbeiter verantwortlich bin. Aber ansonsten kann ich mir unter der jobbeschreibung eher wenig vorstellen ;)

die mentoren sind wieder abgereist, ich hoffe, sie weisen uns noch etwas ein, wenn wir in unseren projekten angekommen sind.

So, jetzt mal etwas zu den anderen aktivitäten, das seminar dauert ja auch nur max. 4 stunden pro tag ;)

am wochenende hatten wir frei, sodass wir sonntag auf den markt gehen konnten. Der ist riesig! Es wird alles mögliche angeboten, uns wollte man zum beispiel für 10 cedi, das sind umgerechnet 4 euro, einen kleinen welpen andrehen. Es gibt aber auch allen möglichen anderen kram, von kosmetik mit spiegeln über handies bis zu allen arten von klamotten, traditionelle, aber auch welche die man in deutschland trägt. Und natürlich ganz viel essen!

montag hatten wir auch kein seminar, weil einige von uns nach wa gefahren sind, der großen stadt in der nähe von jirapa (ca. 250.000 einwohner). Ich bin auch mitgekommen, weil mich der unterschied von jirapa zur großstadt interessiert hat:)

Erstmal sind wir mit einem kleinbus zu viert auf einer dreierrückbank losgefahren. Durch den fahrtwind war es angenehm kühl und an die ständigen huckel auf der straße gewöhnt man sich auch schnell ;)

in wa angekommen konnte man in läden für nicht-einheimische fast alles kaufen, was es bei uns auch so gibt, nutella (die nach erdnuss schmeckt, sehr lecker) coca cola und sogar pringles. Außerdem kann man bei irgendeiner bank geld abheben, was in jirapa direkt nicht geht. Die stadt fand ich nicht besonders schön, es war sehr laut und voll, überall fuhren autos hupend durch die gegend und es roch ziemlich nach abgasen. Deshalb bin ich froh, dass jirapa und auch wenchi nicht besonders groß sind :)

Durch die hitze war es ziemlich anstrengend, obwohl wir nicht so viel gemacht haben, sondern meistens auf die beiden joes gewartet haben. Wir haben nämlich joe, den fahrer, und joe, den jüngsten sohn von daniel. Am anfang war es schwer, jedem gesicht einen namen zuzuordnen, aber inzwischen kennt man alle aus der familie und die leute, die hier arbeiten :)

ansonsten haben wir wirklich viel freizeit. Spiele wie werwolf, 6 nimmt und princess (die englische version von arschloch, wir fanden den deutschen namen nicht so angebracht) haben sich etabliert, es gibt abendliche singerunden und zwischendurch werden immer mal wieder filme mit den anderen freiwilligen geschaut.

Manchmal nimmt uns jeff, auch einer der söhne von daniel, mit zum basketball oder zum fußballspielen mit, wo aber die meisten nur zuschauen, weil es so unglaublich warm ist. Aber spaß macht es trotzdem, man lernt neue leute (meistens kinder) kennen und sieht etwas von der kleinen stadt :)

jeff bringt uns auch motorradfahren bei. Ich hab mich bisher noch nicht auf so ein ding gesetzt, weil ich eigentlich sowieso nicht damit fahren darf (ich bin die einzige ohne führerschein) und in wenchi werde ich auch nicht weit von meiner arbeitsstelle weg wohnen, wurde mir gesagt. Trotzdem probiere ich das vielleicht mal aus, ich weiß nicht, wie nötig hier führerscheine sind ;)

eine weitere beschäftigung ist ein neuzugang der familie: irgendwer hat einen kleinen welpen gekauft, jedenfalls war plötzlich einer da. Niemand weiß so richtig wo er herkommt. Der gehört jetzt zur familie und wurde von den freiwilligen ordentlich verhätschelt, aber nur, bis er anfing, ins bett oder in unsere schuhe zu pinkeln. Nach den aktionen haben wir ihn nachts in den gang gesperrt, wo er sehr, sehr laut alle freiwilligen aufweckte, weil er sich so allein gefühlt hat. Warum genau der hund gekauft wurde weiß man nicht, niemand außer uns kümmert sich darum. Die tiere werden sich hier ziemlich selbst überlassen, wir haben noch 2 andere hunde, außerdem eine katze namens sam, ein paar schweine und hühner, und alles läuft auf dem hof zwischen haus und kirche rum (die hunde gehen auch in die kirche), aber die tiere kriegen nicht regelmäßig essen und trinken und auf die idee, gassi zu gehen, würde hier glaube ich niemand kommen ;)

 

so, das wars jetzt erstmal wieder von mir, ich schau mal, wie ich den tag verbringe. Wir haben heute frei und irgendwie schlafen gerade alle ne runde, ich bin am überlegen, ob ich mich dazu aufraffen kann endlich meine wäsche zu waschen... ;)

 

bis bald, liebe grüße an euch alle, vielleicht schreib ich ja das nächste mal aus wenchi :)  

erste woche in ghana

11Sept2013

Hey leute!

Hab beschlossen dass ich mich nach einer woche ghana auch mal melde.. :)

also erstmal alles der reihe nach:

der flug war ganz gut, ich bin um 7:25 (!!!) von frankfurt nach istanbul geflogen mit maria, meiner mitfreiwilligen in wenchi. Nach 2 ½ stunden flug kamen wir in istanbul an, wo wir nach einigem suchen auch die anderen 10 freiwilligen gefunden haben. Dann gings zusammen weiter nach accra, der hauptstadt von ghana.

Nach einem komfortablen flug, auf dem wir uns alle ein paar filme auf unserem eigenen bildschirm angucken konnten und sogar leckeres essen bekamen (auch wenn nichts für vegetarier dabei war) kamen wir gegen abend endlich in ghana an und wurden am flughafen auch gleich von pastor daniel ayembilla in empfang genommen, dem leiter unserer organisation.

Mit einem kleinen bus, der wirklich schrottig war, aber trotzdem einen laufenden fernseher hatte (hier ist alles mit einem fernseher ausgestattet), wurden wir in ein hotel in accra gebracht, um dort die erste nacht in ghana zu verbringen.

Wir hatten zweierzimmer mit jeweils einem funktionierem klo und dusche, nur in dem zimmer von laura und mir war die klimaanlage kaputt, sodass wir umgezogen sind und uns schließlich zu viert in ein bett quetschen. War aber gemütlich, und mit der klimaanlage im neuen zimmer fast wieder zu kalt ;)

am nächsten tag gabs lecker frühstück, weißbrot mit ei und schwarztee, also erstmal kein großartiger unterschied zu deutschland.

Soviel passiert ist nicht an dem tag, accra allein anschauen sollten wir nicht und so sind wir nur zum einwohnermeldeamt gefahren, haben jeder eine id karte bekommen und haben den restlichen tag im hotel gechillt.

Abends gings dann los nach jirapa, wo unser seminar stattfindet. Es liegt ganz im norden, von accra war es also ein ganzes stück. Wir sind mit einem reisebus 12 stunden lang gefahren und haben versucht zu schlafen, was ziemlich schwierig war, weil es natürlich wieder einen (laut laufenden) fernseher gab und der busfahrer nebenbei auch noch ständig gehupt hat, mal mit, mal ohne grund. Die straßen an sich waren aber angenehmer als erwartet, es ruckelte nicht allzu sehr und irgendwann sind wir dann doch alle eingeschlafen.

Der reisebus brachte uns bis nach wa, der größten stadt in der nähe von jirapa, wo wir wieder das standard frühstück mit ei und weißbrot und diesmal unglaublich süßem tee bekamen. Von da aus nochmal 2 stunden fahrt und wir waren endlich in jirapa angekommen!

Tagsüber durften wir uns ausruhen und unsere zimmer beziehen. Ich bin mit 5 anderen auf 10 m² raum und unsere klimaanlage und der ventilator funktionieren nicht, dementsprechend ist hier durchgehend schlechte luft. Aber man gewöhnt sich ;)

das bad ist ganz ok, eine dusche und ein klo für uns 6. etwas nervig war, dass das wasser der dusche nicht ablaufen wollte und der gesamte boden im bad immer schwamm (heute ist aber jemand gekommen und hat es repariert, juchu!)

am abend sind wir alle in einen jugendgottesdienst gegangen, in dem auch daniel gepredigt hat. Es war ganz anders als in deutschland, viel lauter und lebhafter. Vorne haben ein paar am mikrofon gesungen und alle anderen haben relativ frei dazu gesungen, gebetet und getanzt. Wir haben nicht viel von der predigt verstanden (das englisch hier klingt ziemlich anders) und wussten auch sonst nicht genau, was wir tun sollen, haben uns also erstmal alles angeschaut ohne mitzumachen – deshalb war die ganze veranstaltung auf dauer auch eher langweilig. Nach drei stunden (vom 5stündigen gottesdienst) sah man uns die müdigkeit wohl ziemlich an, sodass daniel uns erlaubte endlich nach hause und ins bett zu gehen.

Samstag und sonntag hatten wir frei, bis auf morgens einen gottesdienst, der hier leider immer 3 stunden dauert, weil die leute die angewohnheit zu haben scheinen, alles doppelt und dreifach zu wiederholen.

Da wir alleine nicht in der stadt rumlaufen sollen, es draußen sowieso entweder superwarm ist oder in strömen regnet (september ist regenzeit) und das wetter ziemlich müde macht, haben wir ziemlich viel freizeit. Gott sei dank haben wir ziemlich viele filme auf unseren festplatten dabei und ein paar kartenspiele, und mit den söhnen von daniel können wir auch fifa turniere machen :)

natürlich besteht auch immer die möglichkeit, fernzusehen, der im wohnzimmer wirklich immer läuft. Wenn es kurz einen stromausfall gibt, was in der regenzeit öfters passiert, ist der fernseher das erste was wieder angemacht wird ;)

am montag fing dann unser seminar an, das morgens um 9 beginnen soll (zwischen halb 10 und 10 sind dann alle da) und das daraus besteht, dass daniel uns in einem unbenutzen klassenzimmer alles mögliche zu einem thema erzählt, montag zum beispiel über seine organisation firmlifeline ministries und dienstag über die kultur in ghana. Das seminar geht bis zum mittagessen um 1 und danach haben wir wieder frei.

Mittlerweile haben wir uns mit den kindern angefreundet, die draußen vor daniels haus immer rumlaufen und spielen nachmittags spiele mit ihnen, wie verstecken mit abklatschen oder der plumssack geht um, was hier fire on the mountain heißt. Das ist bei der hitze wirklich anstrengend ist und lastet uns etwas aus, wir haben ansonsten ja keine aufgabe. Wir sollen nämlich nicht mithelfen, weil daniel angestellte hat, die kochen und alles saubermachen.

das klingt jetzt so gelangweilt und als wäre ich total unterfordert, aber mir gehts echt gut hier, wir haben viel spaß und die leute sind wirklich nett! :) 

So und jetzt müsste es auch bald abendessen geben, deshalb verabschiede ich mich und grüße euch alle ganz lieb!  

Bald geht es los

02Sept2013

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.